Der Ruf von Kulturstaatsminister Bernd Neumann MdB, eine neue Initiative Musik zu starten, zeigte bei der Pressekonferenz zum Stand der Dinge bei GermanSounds am 21. September Wirkung: So sagte Dieter Gorny, der als Vertreter des Musikrats im Aufsichtsrat von GermanSounds sitzt, das Musikexportbüro sei eine „wirtschaftlich-kulturelle Übersetzungseinheit“, die in einem größeren Zusammenhang und unter verbesserten Rahmenbedingungen in einen Überbau wie die Initiative Musik eingepasst werden müsse.
Der Musikbranche sollten die gleichen Fördermöglichkeiten offenstehen wie der Filmwirtschaft, forderte Gorny. Dafür müsse man aber zunächst Politikfähigkeit zeigen.
Zumindest die Berliner Landespolitik scheint dem Dialog mit der Musikwirtschaft weiterhin aufgeschlossen gegenüber zu stehen. So betonte Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf, „GermanSounds macht trotz der Rahmenbedingungen einen guten Job“. Das dies auch künftig so bleibe, dazu wolle das Land Berlin auch weiterhin „seinen Teil beitragen“.






