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GoodToGo sieht sich als führender Vertrieb in Sachen deutscher HipHop

Mit deutschsprachigen HipHop-Acts zeigen Groove Attack und GoodToGo im wachsenden Streamingmarkt massiv Präsenz. Kein Wunder, dass Frank Stratmann zehn Jahre nach der Gründung von GoodToGo zufrieden Zwischenbilanz zieht.

Mit deutschsprachigen HipHop-Acts zeigen Groove Attack und GoodToGo im weiter wachsenden Streamingmarkt massiv Präsenz. Kein Wunder, dass Geschäftsführer Frank Stratmann zehn Jahre nach der Gründung von GoodToGo zufrieden Zwischenbilanz zieht.

„2017 war für Groove Attack das beste Jahr in der Firmengeschichte und auch das beste Jahr, seit wir am 1. August 2008 GoodToGo aus der Taufe gehoben haben“, sagt Frank Stratmann im Gespräch mit MusikWoche. Vor zehn Jahren hatten Stratmann und der ebenfalls als Geschäftsführer agierende Heribert „Mue“ Meuser mit Groove Attack gerade Rough Trade von Bertelsmann übernommen, und . Der Schritt erwies sich als eine Erfolgsgeschichte, wie Stratmann berichtet – und unter anderem auf wachsende Umsätze verweist. Unterm Strich seien zudem auch die Erträge stets gewachsen.

Profitiert habe man zuletzt unter anderem von HipHop und Streaming: „Wir sind der führende Vertrieb in Sachen deutscher HipHop“, streicht Stratmann heraus. So habe GoodToGo 2017 im Bereich HipHop national bei den Alben laut Auswertungen von GfK Entertainment einen kumulierten Chartsanteil von mehr als 34 Prozent erreicht, den man im ersten Quartal 2018 auf über 40 Prozent habe steigern können. Bei den Singles wuchs der Chartsanteil von 39,6 Prozent im Jahr 2017 zuletzt auf 47,7 Prozent im ersten Quartal 2018.

Noch besser sieht es laut dem GoodToGo-Boss aus, wenn man nur den Streaminganteil der Singlescharts betrachtet, „auf den derzeit alle schielen“: Hier legte das Kölner Unternehmen von 41,6 Prozent im Jahr 2017 auf nunmehr 50,9 Prozent im ersten Quartal 2018 zu. „Das kann gern so bleiben.“

„Trotz der Zuwächse in diesem Bereich vernachlässigen wir aber auch die Labels und Künstler aus anderen Genres keinesfalls“, betont Stratmann. „Wir denken nicht nur ans Streaming: Wenn ein Künstler ein physisches Produkt vermarkten will, bieten wir ihm ein umfangreiches Dienstleistungspaket. Und solange es da draußen einen Markt dafür gibt und Kunden eine LP, eine limitierte Box oder eine CD haben wollen, haben wir weiterhin die besten Voraussetzungen, diesen Kunden zu erreichen.“

Was Frank Stratmann außerdem zum Wechsel zu Cinram samt der anschließenden Insolvenz dort und der Übernahme durch Avos sagt, zur Entwicklung verschiedener Tools in der Digitalvermarktung oder auch zu Gesprächen mit möglichen weiteren Partnern im Verriebsbereich lesen Abonnenten in MusikWoche, Heft 31/2018, im Livepaper oder .