Recorded & Publishing

Goldstuck sieht Zukunft für die CD

Auch Charles Goldstuck, COO BMG Nordamerika, glaubt an ein Fortbestehen der CD. Goldstuck hielt am 26. Juli in New York die Eröffnungsrede zur Plug.IN-Konferenz.

“Es ist zu früh, um die CD endgültig abzuschreiben“, sagte Charles Goldstuck, President und COO BMG Nordamerika, am 26. Juli auf der Plug.IN-Konferenz in New York in seiner Eröffnungsrede. Er ist sich darin mit Jupiter-Analyst und Konferenzteilnehmer David Card einig, der ebenfalls eine positive Prognose für die CD fällte. Goldstuck wies auf die Album-Verkäufe von Norah Jones und Usher hin, die allein in den ersten Wochen schon über eine Mio. Exemplare absetzen konnten. Er legte verhaltenen Optimismus an den Tag und sprach von positiven Entwicklungen der letzten Jahre im digitalen und physikalischen Markt. Er sagte aber auch, dass die Märkte außerhalb der USA, Großbritannien und Australien stark in Mitleidenschaft gezogen seien und ganze Industrien in Staaten wie Mexiko durch Raubkopien zerstört würden. Dennoch glaubt Goldstuck nicht, dass die CD aussterben wird, da sie noch immer genug Umsatzpotenzial besäße. Das Ende der CD würde außerdem das Ende der Musikindustrie bedeuten, so Goldstuck in seiner Ansprache.

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