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Gnarls Barkley schafft US-Platin dank Downloads

Danger Mouse und Cee-Lo waren musikalisch und kommerziell die Überraschung des Sommers. Nach den überwältigenden Erfolgen in Europa durchbrach Gnarls Barkley nun auch im Heimatland eine Verkaufsschallmauer.

Danger Mouse und Cee-Lo waren musikalisch und kommerziell die Überraschung des Sommers. Nach den überwältigenden Erfolgen in Europa durchbrach Gnarls Barkley nun auch im Heimatland eine Verkaufsschallmauer.

Mehr als eine Mio. Einheiten setzte das erst im Frühjahr gegründete US-Label Downtown Records vom Album „St. Elsewhere“ ab und bescherte damit auch der Warner Music Group einen Erfolg. Downtown ist Teil der Warner-Förderzelle Independent Label Group und kann sich mit seinen Veröffentlichungen auf die Marketing- und Vertriebskanäle des Majors stützen. Knapp ein Zehntel der US-Verkäufe von „St. Elsewhere“ wurde als Download verkauft. Zudem brachte es der Sommerhit „Crazy“ auf fast eine Mio. verkaufte Downloads.

Mitentscheidend für den Durchbruch der Formation in den USA dürfte gewesen sein, dass sich Gnarls Barkley nur schwer in gängige Genreschubladen stecken lässt. Dadurch schaffte es „Crazy“ im stark nach Formaten fragmentierten amerikanischen Radiomarkt in einer Woche gleichzeitig an die Spitze von acht verschiedenen Airplaycharts.