MusikWoche: Concord startete als traditionelles Jazzlabel in Kalifornien, ist heute aber eine völlig andere Company als damals in den Achtzigern. Wie kommt das? Glen Barros: Ich hatte zum ersten Mal 1994 mit Concord zu tun. In den vergangenen 15 Jahren ist die Firma gewachsen und hat sich zur Concord Music Group entwickelt. Wir sind allerdings nicht organisch gewachsen, sondern durch Übernahmen anderer Labels. Jetzt sind wir eigentlich drei Firmen: 2004 kauften wir Fantasy dazu, was uns das Repertoire von legendären Labels wie Stax oder Fantasy sicherte; 2005 haben wir Telarc übernommen, das einen fantastischen Jazz- und Klassikkatalog hat. Und vergangenes Jahr ist Rounder zur Gruppe hinzugekommen. Wir sind nicht nur gewachsen, was die Katalogtiefe betrifft, sondern auch bei der Repertoirebreite.
Glen Barros im Gespräch: „Wir glauben daran, dass große Kunst aus dem Herzen kommt“
Zur Concord Music Group gehören Traditionslabels wie Fantasy, Milestone, Telarc, Stax und Rounder, mit Aufnahmen von Ray Charles, Creedence Clearwater Revival, Paul Simon, Robert Plant und vielen anderen. Das Unternehmen kooperiert mit Starbucks und ist mittlerweile eines der größten Indielabels weltweit. President & CEO Glen Barros verrät im Gespräch mit Manfred Gillig-Degrave das Erfolgsrezept der Kalifornier.






