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Glaser: „Jobs ist ein Starrkopf“

Nach der millionenschweren Einigung zwischen RealNetworks und Microsoft im Oktober verstehen sich Rob Glaser und Bill Gates wieder prächtig. Neues Streitziel des Real-Chefs ist nun Steve Jobs, der sich jüngst wieder alt bekannte Vorwürfe anhören musste.

Nach der millionenschweren Einigung zwischen RealNetworks und Microsoft im Oktober verstehen sich Rob Glaser und Bill Gates wieder prächtig. Neues Streitziel des Real-Chefs ist nun Steve Jobs, der sich jüngst wieder alt bekannte Vorwürfe anhören musste. Der Apple-Gründer und iTunes-Macher sei ein ausgemachter Dickschädel, findet Glaser, der Jobs im Rahmen der Fachtagung Digital Living anging. Auf Englisch klingt das noch drastischer, wenn von einem „Pighead“ die Rede ist.

Mit der Weigerung iPod, iTunes und FairPlay mit anderen digitalen Musikangeboten kompatibel zu machen, werde sich Apple über kurz oder lang den Zorn der Konsumenten einhandeln. „Es gibt keinen Grund, warum ausgerechnet die Fans für Steves Dickköpfigkeit büßen sollten.“ Stattdessen solle die Musikindustrie weiter Druck auf Apple machen, um Jobs von seiner Linie abzubringen. Der Hauptgrund für Glasers Auftritt war eigentlich die Vorstellung des neuen webbasierten Rhapsody-Dienstes.

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