Recorded & Publishing

Ginthör sieht Streaming als Segen fürs Musikgeschäft

Gerade erst hat der Bundesverband Musikindustrie seine Bilanz für 2015 nach oben korrigiert. Als Grund dafür verweist Philip Ginthör, CEO Sony Music GSA, auf das Zugpferd Streaming, aber auch auf die „unglaubliche Formatvielfalt“ im deutschen Markt.

Gerade erst hat der Bundesverband Musikindustrie seine Jahresbilanz für 2015 . Als Grund dafür verweist Philip Ginthör, CEO Sony Music GSA, im Gespräch mit dem „Wired“-Onlinedienst auf das Zugpferd Streaming, aber auch auf die im internationalen Vergleich gesunde Struktur im hiesigen Markt: „Wir haben eine unglaubliche Formatvielfalt. Das ist einzigartig, das gibt es in anderen Märkten nicht mehr so.“ Anstelle eines „erdrutschartigen“ Verschwindens der CD sei hier vielmehr ein langsamer Wechsel der Formate zu beobachten: „Und wir sind ausdrücklich daran interessiert, dass es viele Anbieter gibt, die Musikfans bedienen“, sagt Ginthör. „Musik muss auf möglichst viele Arten zur Verfügung stehen, jeweils zu einem attraktiven Preis. Dann funktioniert das Geschäft auch weiterhin, und das sieht man in Deutschland.“

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