Das Marktforschungsinstitut GfK peilt 2004 ein überdurchschnittliches Wachstum und eine weitere Ergebnisverbesserung an. Vorstandschef Klaus Wübbenhorst erklärte der „Börsen-Zeitung“, dass das Unternehmen beim Umsatz stärker als der Markt zulegen werde. Dabei soll die Akquisitionspolitik der an der Frankfurter Börse im SDax gelisteten GfK fortgesetzt werden. Im Sommer 2003 übernahmen die Nürnberger Marktforscher 51 Prozent des Bereichs Handelsforschung für Bücher, Video, CD und Film beim deutschen Chartermittler Media Control. Für dieses Jahr kündigte Wübbenhorst Akquisitionen vor allem in Nord- und Lateinamerika sowie Asien an. „Es gibt bei der GfK kein strategisches Ziel, dass organisches Wachstum größer sein muss als durch Akquisitionen, oder umgekehrt. Grundsätzlich wollen wir aber organisch stärker als der Markt wachsen,“ so Wübbenhorst. Für 2003 erwartet die Gesellschaft laut vorläufigen Ergebnissen ein EBIT von 63 Mio. Euro. Der Umsatz stieg von 559 Mio. Euro im Jahr 2002 auf 590 Mio. Euro.
GfK will weiter wachsen
Das Marktforschungsinstitut GfK peilt 2004 ein überdurchschnittliches Wachstum und eine weitere Ergebnisverbesserung an.





