Clear Channel Communications, größter Konzertveranstalter und größter Betreiber von Radiosendern der USA, musste auch im dritten Geschäftsjahresquartal mit durchwachsenen Zahlen leben. Der Gesamtumsatz stieg zwar im Jahresvergleich um 1,1 Prozent auf 2,68 Mrd. Dollar, doch die Gewinne schrumpfen merklich. Statt 261,2 Mio. Dollar belief sich der Konzernüberschuss nach den drei Monaten, die mit dem 30. September endeten, auf nur noch 205,5 Mio. Dollar – das ist ein Minus von über 21 Prozent.
Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem das Radiogeschäft, dessen Umsätze um 4,3 Prozent auf 919,2 Mio. Dollar sanken. Bei der gemessen an den Umsätzen wichtigsten Unternehmenssparte für Clear Channel, dem Bereich Live Entertainment, stagnierte das Geschäft. Der Umsatz wuchs um marginale 0,9 Prozent auf 983,5 Mio. Dollar. Doch selbst dieser Zuwachs war nur durch den Zukauf der britischen Mean Fiddler Group möglich, die knapp 42 Mio. Dollar zu den Live-Einnahmen beitrug.





