Nachdem der wiederholt geplante Zusammenschluss von EMI und Warner Music an den kartellrechtlichen Hürden in der EU gescheitert ist, plant das Management des britischen Majors neu: Angeblich soll EMI mittels Buyout von der Börse genommen werden. So zumindest lauten die aktuellen Gerüchte an der Londoner Börse.
Laut der Tageszeitung „The Independent“ erwäge die Konzernleitung um Chairman Eric Nicoli, die EMI Group mithilfe von Investoren zu übernehmen und das Unternehmen damit den Unwägbarkeiten des Aktienmarkts zu entziehen. Vornehmlich gehe es bei diesen Plänen jedoch darum, EMI als reprivatisierte Firma wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Weitere Konsolidierungen in der Musikbranche würden höchstwahrscheinlich ohnehin am Widerstand der EU-Kommission scheitern, so die Ansicht der Börsianer, die schon in den kommenden Tagen ein Angebot für die EMI-Aktionäre erwarten.
Rund 320 Pence pro EMI-Aktie sollen für die Anteilseigner drin sein, so der „Independent“. Damit würde der Major mit rund 3,6 Milliarden Pfund (5,38 Milliarden Euro) bewertet. Am 1. November beendete das EMI-Papier den Handelstag leicht im Minus und schloss bei 267,5 Pence.






