Ab Anfang Juni residiert das deutsche Musikexportbüro GermanSounds in Räumlichkeiten der Messe Berlin auf dem Gelände am Funkturm. Diese Sparmaßnahme soll vorübergehend den Fortbestand des Musikexportbüros sichern helfen. „Im Hinblick auf die bevorstehende Popkomm und die geplanten gemeinsamen Aktivitäten hat die GermanSounds AG das Angebot der Popkomm GmbH gern angenommen“, heißt es aus Berlin. Neben der Popkomm hätten auch die Womex und der VUT ihre aktive Mithilfe angeboten.
Grund für den aktuellen Engpass seien die ausgelaufenen Anschubfinanzierungen der Aufbauphase: „Solange die Musikwirtschaft nicht gemeinsam an einem Strang zieht und ein für alle zugängliches Musikexportbüro errichtet, brauchen wir außerhalb der Branche nicht um Hilfe zu bitten“, meint GermanSounds-Projektleiterin Rosita Kürbis. „Ziel der kommenden Monate muss sein: ein gemeinsames einheitliches Auftreten, auch im Ausland. Alles andere fügt den Bestrebungen der letzten Jahre, nicht nur bei den ausländischen Partnern, erheblichen Schaden zu.“
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