Im Rahmen der Popkomm erläuterten Peter James von der GermanSounds AG, Jean-Francois Michel vom European Music Office, Sven Gábor Jánszky von Forward2Business und Eric Morand vom Bureau Export de la Musique Française die künftige Rolle der Musikindustrie in der europäischen Kulturpolitik. Sie forderten eine stärkere Berücksichtigung des Musiksektors innerhalb der Kulturwirtschaft und beschlossen eine enge Zusammenarbeit der nationalen Exportbüros untereinander. Durch die Dominanz außereuropäischer Produktionen und Unternehmen könnten sich europäische Künstler und Musikunternehmen nur schwer durchsetzen, deshalb sei die europäische Kulturpolitik gefordert, die Musikbranche zu fördern. Hintergrund der Diskussion ist die Tatsache, dass die EU-Kommission derzeit Leitlinien für eine zukünftige europäische Kulturpolitik definiert und somit die Förderung im Kulturbereich für die Jahre 2007 bis 2013 festlegt. Musik müsse, so wie die bildende Kunst, auch jenseits der Klassik als wichtiger Bestandteil der Kulturindustrie verstanden und entsprechend eingebunden werden, forderte James.
GermanSounds fordert mehr EU-Unterstützung
Im Rahmen der Popkomm erläuterten Peter James von der German Sounds AG, Jean-Francois Michel vom European Music Office, Sven Gabor Jánszky von forward2business und Eric Morand vom französischen Musikexportbüro die künftige Rolle der Musikindustrie in der europäischen Kulturpolitik.






