Ein australisches Gericht fordert die Kazaa-Mutter Sharman Networks auf, Klarheit in die bislang undurchsichtigen Besitz- und Personalverhältnisse bei der Tauschbörse zu bringen. Das Bezirksgericht in Sydney, das derzeit den Prozess der australischen Musikindustrie gegen den P2P-Dienst leitet, hat Sharman aufgefordert, die anonymen Personen an der Spitze der Tauschfirma zu identifizieren. Sharman-Anwalt John Nicholas erklärte daraufhin, die Leitung von Kazaa obliege einer Firma namens Worlwide Nominees. Diese, wie ihr Mutterunternehmen auf der Pazifik-Insel Vanuatu beheimatet, wird wiederum von einem Anwalt namens Geoffrey R. Gee und einer weiteren Firma namens Regent Ltd. geleitet. Die Namen der Anteilseigner seien nicht verfügbar, da es nach dem Vanuatu-Gesetz eine Straftat sei, Informationen über die Besitzverhältnisse einer dort ansässigen Firma einholen zu wollen. Als eine der Schlüsselfiguren identifizierte der Richter bereits Nikki Hemming, die in Sydney ansässige Geschäftsführerin von Sharman.
Gericht setzt Kazaa unter Druck
Ein australisches Gericht fordert die Kazaa-Mutter Sharman Networks auf, Klarheit in die bislang undurchsichtigen Besitz- und Personalverhältnisse der Tauschbörse zu bringen.






