Die europäischen Verbände des Handels und der Onlineanbieter, Gera und Edima, fordern von der EU-Kommission im Zuge ihrer aktuellen Diskussion um die Vereinfachung der Rechteverwertung schnelle und umfassende Erleichterungen. Die EU müsse im gemeinsamen Markt für Versender und digitale Vertriebsformen für paneuropäische Lizenzregelungen mit entsprechenden Abrechnungs- und Auswertungsmodellen sorgen, möglichst nach dem Herkunftsprinzip. Die bisher gültigen Vorschriften hätten den Handel daran gehindert, tragfähige Geschäftsmodelle über die innereuropäischen Grenzen hinweg aufzubauen. Legale Onlineangebote seien dabei bestens als Gegenentwurf zur grassierenden Onlinepiraterie geeignet, betonte Gera-President Hans Breukhoven. Zudem solle die EU im Bereich der Rechteverwertungsgesellschaften für griffige Regelungen sorgen, die die Transparenz, Verantwortlichkeit und die Effektivität verbessern helfen sollen. Sollte all das nicht der Fall sein, hätte die EU eine Chance verpassterklärte Edima-Director Wes Himes. Die Vertreter der Gera fordern gar eine unabhängige Überwachungsstelle für die Arbeit der Urheberrechtsgesellschaften. Während die Gera Händler aus Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Großbritannien repräsentiert, vertritt die Edima Unternehmen wie Amazon, Apple, Buongiorno, Fnac, OD2, Tiscali und Yahoo Europe.
Gera und Edima fordern europaweite Rechteverwertung
Die europäischen Verbände des Handels und der Onlineanbieter, Gera und Edima, fordern von der EU-Kommission im Zuge ihrer aktuellen Diskussion um die Vereinfachung der Rechteverwertung schnelle und umfassende Erleichterungen.





