Der internationale Handelsverband Global Entertainment Retail Alliance (GERA), dem Entertainmenthändler aus zwölf Nationen mit einem weltweiten Marktanteil von 65 Prozent angehören, verabschiedete im Rahmen der 46. NARM Convention in San Diego eine Zukunftsagenda. Die Händlervereinigung betonte dabei die zentrale Rolle des Handels an der Schnittstelle zwischen Tonträgerunternehmen und Konsumenten und will in Zukunft von der Musikindustrie eine stärkere Beteiligung bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle einfordern. Außerdem hob der Verband hervor, dass man das Potenzial des Internets begrüße, sich jedoch sicher sei, dass der physische Tonträger auch in Zukunft ein wichtiges Transportmittel für Musik bleiben wird. „Die Händler sind einzigartig positioniert, um Kundenbeziehungen aufzubauen und zu pflegen, egal ob in herkömmlichen Geschäften oder im Internet“, sagte NARM-President Jim Donio. Daher solle der Content-Partner, sprich die Musikindustrie, verstärkt auf die Vertriebskompetenz der Händler setzen und sie in ihre Vorhaben miteinbeziehen. Dies bedeute auch, dass die Händler bei ihren Internetangeboten von der Industrie unterstützt werden müssten, ergänzte GERA-President Simon Wright.
GERA fordert bessere Integration des Handels
Der Dachverband Global Entertainment Retail Alliance (GERA), dem Entertainmenthändler-Organisationen aus zwölf Ländern angehören, verabschiedete im Rahmen der 46. NARM Convention in San Diego eine Zukunftsagenda.






