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GEMA zieht positive Weihnachtsmarkt-Bilanz für 2025

Mehr als 8000 deutsche Weihnachtsmärkte setzten 2025 auf Musik. Dabei wurde das neue Tarifmodell für diese Art Veranstaltungen laut GEMA-Angaben „gut angenommen“.

Die GEMA weiß, dass zu den Vorbereitungen für Weihnachtsmärkte auch die Planung des Bühnenprogramms und die Organisation der Musikaufführungen. Für Veranstaltende steht dabei der im 2025 neu eingeführte Weihnachtsmarkttarif der GEMA zur Verfügung. Das Tarifmodell sei gut angenommen worden: 8000 Weihnachtsmärkte haben 2025 eine Lizenz erworben und damit mehr als im Vorjahr, als rund 7.000 Märkte eine Musiknutzung angemeldet hatten.

Den Weihnachtsmarkttarif haben die GEMA und die Bundesvereinigung für Musikveranstalter e.V. (BVMV) gemeinsam mit den drei kommunalen Spitzenverbänden (unter anderem dem Deutscher Städtetag), der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland und dem Deutschen Schaustellerbund vereinbart. Er berücksichtigt die besonderen Rahmenbedingungen von Weihnachtsmärkten und senkt die Vergütung für musikalische Bühnenprogramme um 35 Prozent. Der Tarif gilt für Veranstaltungen, die zwischen dem 15. November und 10. Januar stattfinden und läuft noch weitere drei Jahre bis einschließlich der Saison 2028/2029.

Diese Zeit wollen die GEMA und die BVMV nutzen, um den Weihnachtsmarkttarif weiterzuentwickeln und damit die Weihnachtsmärkte mit besonderem Blick auf Livemusik zu fördern. Der Weihnachtsmarkttarif soll für Veranstaltende Planungssicherheit schaffen und zugleich sicherstellen, dass die Urheberinnen und Urheber für das Komponieren und Texten von Weihnachtsmusik vergütet werden. Auch in diesem Jahr bietet die GEMA Informationen und eine persönliche Beratung an.

„Weihnachtsmärkte sind sehr unterschiedlich – von kleinen, ehrenamtlich organisierten Märkten bis hin zur Großveranstaltung mit umfangreichem Bühnenprogramm“, sagt Christian Seitz, Direktor Lizenzierung & Verteilung Aufführungsrechte GEMA. „Der Weihnachtsmarkttarif trägt dieser Vielfalt Rechnung und bietet Veranstaltenden eine verlässliche und faire Grundlage für die Musiknutzung. Dass wir im ersten Jahr sogar mehr Weihnachtsmärkte als in der Vergangenheit lizenziert haben, zeigt, dass dieses Modell in der Praxis angekommen ist und der Tarif gut angenommen wird.“