Auf Nachfrage von MusikWoche hat die GEMA Medienberichten über die geplante Schließung von Bezirksdirektionen widersprochen. Die „Neue Musikzeitung (nmz)“ hatte gemeldet, die Verwertungs- gesellschaft plane die Schließung der Direktionen in München, Augsburg und Hannover. „Von Schließung hat niemand gesprochen“, sagte GEMA-Sprecherin Bettina Müller im Gespräch mit MusikWoche. Es habe am 21. und 22. September lediglich eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung stattgefunden, bei der die „Ertrags- und Kostensituation der GEMA ausführlich beraten wurde“. Der Aufsichtsrat habe in dieser Sitzung den Vorstand der GEMA beaufragt, zu prüfen, ob die Anzahl der Bezirksdirektionen aus wirtschaftlichen Gründen reduziert werden kann. Der Vorstand sei auch gebeten worden, die zuständigen Arbeitnehmervertretungen in diese Prüfung einzubeziehen.
GEMA will über „Zusammenschluss“ von Bezirksdirektionen diskutieren
Auf Nachfrage von MusikWoche hat die GEMA Medienberichten über die geplante Schließung von Bezirksdirektionen widersprochen. Statt einer Schließung prüfe die Verwertungsgesellschaft lediglich den Zusammenschluss einzelner Direktionen, so GEMA-Sprecherin Bettina Müller.






