Die GEMA erzielte in ihrem Jubiläumsjahr 2003 Erträge in Höhe von 813,6 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Gesellschaft ihre Einnahmen damit minimal um 0,14 Prozent steigern. Ähnliches gilt auch für die an die GEMA-Mitglieder ausgeschüttete Summe von 694,1 Mio. Euro. Parallel dazu stieg die Verwaltungsquote der GEMA im Jahr ihres 100. Jubiläums um 700.000 Euro auf 14,68 Prozent. Im Jahr 2002 schüttete die GEMA bei Einnahmen von 812,5 Mio. Euro und einer Verwaltungsquote von 14,6 Prozent noch knapp 693,8 Mio. Euro an ihre Mitglieder aus. „Dieses gediegene Ergebnis konnte nur erreicht werden, weil der deutliche Rückgang bei den mechanischen Vervielfältigungsrechten – in Folge des Rückgangs beim Tonträgerverkauf – durch enorme Anstrengungen in den anderen Ertragssparten der GEMA wettgemacht werden konnte“, bilanzierte der GEMA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Reinhold Kreile im Rahmen der turnusgemäßen Frühjahrstagung der Gesellschaft in München am 5. Mai. So stiegen laut GEMA-Angaben die Lizenzerträge aus Klingeltönen im Vergleich zum Jahr 2002 um fast 300 Prozent auf 5,4 Mio. Euro. Dies zeige, dass „auch das digitale Umfeld beginnt, einen Beitrag zum Gesamtergebnis der GEMA zu leisten“.
GEMA kann Erträge halten
Die GEMA erzielte in ihrem Jubiläumsjahr 2003 Erträge in Höhe von 813,6 Mio. Euro und rangiert damit etwa auf Vorjahresniveau. Während dabei die Einnahmen aus dem CD-Bereich unter Druck standen, stiegen die Lizenzerträge aus Klingeltönen um fast 300 Prozent.






