Die GEMA plant laut Christian Kröber, Bereichsleiter für Lizenzen und Inkasso, trotz der Zunahme digitaler Raubkopien keine Einschränkung des Rechts auf Kopieren von CDs für private Zwecke. Dies erklärte Kröber im Rahmen einer Pressekonferenz zum Geburtstag der Verwertungsgesellschaft, die exakt vor 100 Jahren am 14. Januar 1903 gegründet wurde. Gleichzeitig betonte Kröber, dass die Urheberrechte der Komponisten und Produzenten im digitalen Zeitalter weiter gestärkt werden müssten. Es gelte zudem angesichts sinkender CD-Verkäufe und weniger Werbeerlösen in den Medien die Anstrengungen zu forcieren, um Verwertungsrechte bei öffentlicher Musiknutzung in Diskotheken, Supermärkten und Gaststätten sowie für Telefonwarteschleifen von Firmen einzufordern. „Wir müssen unserem Geld relativ stark hinterherlaufen“, räumte Kröber ein. Dafür setze die GEMA rund 100 der 1100 Beschäftigten als Kontrolleure ein.
GEMA gegen Verbot von Privatkopien
Die GEMA plant laut Bereichsleiter Christian Kröber trotz der Zunahme digitaler Raubkopien keine Einschränkung des Rechts auf Kopieren von CDs für private Zwecke.





