Aufsichtsrat und Vorstand der GEMA präsentierten bei der Mitgliederversammlung am 26. und 27. Juni das beste Geschäftsergebnis der Geschichte der Verwertungsgesellschaft. In Zeiten des Wandels sei aber für 2007 nicht erneut mit einem Rekordergebnis zu rechnen, hieß es. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Heker strich dennoch erste positive Ergebnisse der im vergangenen Jahr eingeleiteten Unternehmensplanung heraus.
„Mit der Modernisierung der GEMA sichern wir langfristig und nachhaltig die wirtschaftliche Basis für unsere Mitglieder. Nur so können wir der neuen Dynamik der Märkte entsprechen und wettbewerbsfähig bleiben“, sagte Heker. „Wir müssen aber auch noch deutlicher als bisher den Beitrag herausstellen, den die GEMA und die Komponisten, Textdichter und ihre Verleger, die sich in ihr zusammengeschlossen haben, zur sozialen und kulturpolitischen Entwicklung unseres Musiklebens leisten“, betonte er. Gerade angesichts der steigenden Musiknutzung müsse die Gesellschaft zudem intensiv darauf hinwirken, „den Anspruch des kreativen Schöpfers, der mit seiner Musik etwas Originales schafft, auf einen gerechten Lohn für seine Arbeit konsequent durchzusetzen“.
Weitere Details zur Jahresbilanz und zur Verhandlungsposition der GEMA im Streit mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di finden Sie in unseren Themenfeatures.






