Für ihren so genannten „Jugendtarif“ hat die GEMA den Bayerischen Rockpreis Pick Up 2004 erhalten. Dieser neue Tarif ermöglicht es Konzertveranstaltern, zu reduzierten GEMA-Abgaben Konzerte mit Nachwuchs-Acts zu organisieren.
Die Jury aus Landespolitikern sowie Vertretern von Musikbranche und Medien würdigt damit, dass mit diesem Lizenzmodell ein erster Schritt gemacht wurde, um wieder mehr Auftritte von unbekannten Bands in Jugendkulturszenen zu realisieren. Im Nominierungstext des seit 1991 bestehenden Preises des Rock.Büro Süd heißt es: „Für den Schutz des geistigen Eigentums und damit die Existenzsicherung der kreativen Komponisten und Texter ist die Wahrnehmung der Urheberrechte eine elementare Leistung“. Allerdings sei der Preis auch Auftrag für die GEMA, bei der Tarifgestaltung im Livemusikbereich künftig verstärkt kulturelle und soziale Belange zu berücksichtigen.
Den Preis verlieh der bayerische Staatsminister Dr. Thomas Goppel an den GEMA-Chef Prof. Dr. Kreile und würdigte in seiner Laudatio, den „entscheidenden finanziellen Spielraum des neuen Jugendtarifs“. Gleichzeitig lobte er die GEMA, die damit ihr Engagement für Pop- und Rockmusik weiter ausbaue, und räumte ein, dass auch die Politik mehr Einsatz für diese Musikgenres zeigen müsste.






