Recorded & Publishing

Gebhardt weist Vorwurf Kampeters zurück

Auf der nächsten Midem sollen mehr deutsche Künstler auftreten. In dieser Forderung sind sich der Bundesverband Phono und CDU-Mann Steffen Kampeter einig. Ansonsten scheinen Ungereimtheiten über eine deutsche Messebeteiligung zu herrschen.

Auf der nächsten Midem sollen mehr deutsche Künstler auftreten. In dieser Forderung sind sich der Bundesverband Phono und CDU-Mann Steffen Kampeter einig. Ansonsten scheinen Ungereimtheiten über eine deutsche Messebeteiligung zu herrschen. Kampeter hatte vor einigen Wochen eine Initiative für eine stärkere Präsenz deutscher Musik auf der Musikmesse gestartet. Nach Umsatzeinbrüchen des heimischen Musikmarkts solle das deutsche Musikexportbüro GermanSounds angemessen auf der Midem präsent sein. Auch Kulturstaatsministerin Christina Weiss begrüßte diese Forderung in einem Brief an Kampeter. Den nun erhobenen Vorwurf Kampeters, der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft „drücke sich“ bei der Messe-Beteiligung, wies Verbands-Chef Gerd Gebhardt umgehend zurück: „Die deutsche Musikwirtschaft ist seit Jahren im Rahmen des deutschen Gemeinschaftsstands auf der Midem in Cannes präsent und ist die zweitgrößte nationale Ausstellergruppe nach Frankreich.“ Gebhardt betonte ausdrücklich, dass die internationale Präsentation der deutschen Musikbranche Angelegenheit des Musikexportbüros sei. Das Engagement des Bundesverbands habe maßgeblich zur Gründung von GermanSounds beigetragen. Mehr zum Thema