Die erneut aufgeflammte Debatte über den Preis von CDs stößt beim Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft auf wenig Sympathie. Dort ist man der Ansicht, wenn der Handel niedrigere Preise fordert, müsse er sie eben auch machen. „Die CD-Preise werden immer noch vom Handel gemacht, nicht von den Tonträgerherstellern“, erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. Die Preisdiskussion wurde während der Midem entfacht, als GDM-Fachvorstand Michael Huchthausen für 9,99 Euro als Verkaufspreis pro CD-Album plädierte. Die Phonoverbände sehen darin keine Antwort auf die Absatzkrise: „CDs sind heute zwischen zwei und rund 20 Euro im Handel erhältlich“, so Gebhardt. „Falls der Handel hier noch Luft sieht, sollte er einfach die Preise senken. Tonträgerhersteller sehen in ihren Kalkulationen keinen Bewegungsspielraum mehr für Preissenkungen.“ Die Ladenpreise seien ohnehin in den letzten zehn Jahren nur um 5,3 Prozent gestiegen, betonen die Verbände mit Hinweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Damit lägen sie 20 Prozent unter der allgemeinen Preissteigerung. Der Bundesverband bietet hierzu weitere Informationen auf seiner Website.
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