Recorded & Publishing

Gebhardt kritisiert Aspekte des Referentenentwurfs

Zur Eröffnung der Popkomm kommentierte Verbändechef Gerd Gebhardt einzelne Aspekte der von Justizministerin Brigitte Zypries pünktlich zur Popkomm veröffentlichten Referentenentwurfs zur Novelle des Urheberrechtsgesetzes. Dabei sparte er nicht an Kritik.

Zur Eröffnung der Popkomm im Beisein von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement kommentierte Verbändechef Gerd Gebhardt einzelne Aspekte des von Justizministerin Brigitte Zypries pünktlich zur Popkomm veröffentlichten Referentenentwurfs zur Novelle des Urheberrechtsgesetzes. „Das Wichtigste vorab: Auf das Kopieren von Musik gibt es auch in Zukunft keinen Anspruch.“ Die Rechteinhaber seien vor dem Schlimmsten bewahrt worden. Allerdings sparte er auch nicht an Kritik: So seien keine Einschränkungen der massenhaften Privatkopien vorgeschlagen, „offensichtlich hält es die Bundesjustizministerin nicht für ein Problem, dass wir inzwischen ein Vielfaches an Musikkopien im Vergleich zum legalen Musikgeschäft haben“, klagte Gebhardt. Auch das Sendeprivileg soll unangetastet bleiben, „obwohl Filmhersteller völlig selbstverständlich ein exklusives Senderecht“ hätten. Dahingegen sei Musik vom Tag ihrer Veröffentlichung an „für Rundfunksender vogelfrei“.

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