Die deutschen Phonoverbände stehen vor einem Umbruch: Gerd Gebhardt will dem Vernehmen nach nicht mehr für den Vorsitz beim Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft, der deutschen IFPI und der Deutschen Phono-Akademie kandidieren und verzichtet damit auf eine dritte Amtszeit. Gerüchte über eine mögliche Kandidatur von edel-Chef Michael Haentjes wies dieser auf Nachfrage von MusikWoche zunächst zurück. Nähere Details sollen offenbar auf einer Vorstandssitzung am 20. September besprochen werden.
Gebhardt soll der Branche allerdings eng verbunden bleiben und weiterhin an der Organisation des Branchenpreises Echo mitwirken. Er hatte im Herbst 2001, beinahe parallel zu seinem Ausscheiden bei Warner Music, den Vorsitz der deutschen Phonoverbände von Thomas M. Stein und Wolf-D. Gramatke übernommen, die nach jeweils mehr als zehnjähriger Verbandstätigkeit nicht wieder kandidierten.






