Recorded & Publishing

GDM und DMV befürworten Kiosk-Systeme

Der DMV und der GDM unterstützen die Vorschläge aus der Tonträgerindustrie zur Etablierung von Kiosk-Systemen für den stationären Handel. Sie mahnen jedoch eine einheitliche Plattform an.

Der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) und der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte (GDM) unterstützen die Vorschläge aus der Tonträgerindustrie zur Etablierung von Kiosk-Systemen für den stationären Handel. Sie mahnen dabei jedoch eine einheitliche technologische Plattform an. So befürworten denn auch der GDM-Vorsitzende Michael Huchthausen und der DMV-Vorstand Jens-Markus Wegener den Vorschlag von Udo Lauen. Der Vertriebsdirektor von Warner Music hatte jüngst für eine gemeinsame Industrieplattform für den Einsatz von Kiosk-Systemen am Point of Sale (PoS) plädiert. „Die Zusammenstellung von eigenen Wunsch-CDs auch und gerade mit nicht mehr als Tonträgern lieferbaren Altrepertoire-Titeln ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, um frustrierte Konsumenten wieder zu aktiven Käufern zu machen“, erklärten die beiden Verbände unisono. Das von Universal, Sony und edel mit Repertoire versorgte System Individual-CD, das derzeit als Pilotprojekt der Innovative Musikhandels GmbH & Co. KG (IMHG) im Pressezentrum Lübeck getestet wird, habe bewiesen, so Huchthausen und Wegener, wie solche Kiosk-Systeme „echte Verkaufsimpulse setzen können“. Nun gelte es allerdings, einen gemeinsamen technischen Standard zu entwickeln, der es grundsätzlichen allen Fachhändlern ermöglicht, sich zu beteiligen. GDM und DMV wollen sich auch künftig bei Lösungsansätzen zu Wegen aus der Krise enger beraten.

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