Seit einigen Monaten bin ich mit dem Thema „Urheberrecht“ beschäftigt. Und mit der Piratenpartei. Seit vielen Jahren ist Politik für mich ein Tabuthema. In der Sowjetunion und der Ukraine war es völlig sinnlos: Die Veränderungen waren so schnell, dass man sogar zusehen konnte, wie sich die Revolutionäre von den Barrikaden kurz danach ihre Taschen füllten. Man könnte zynisch werden, ich wurde einfach apolitisch. Aber jetzt ist es etwas anderes: Urheberrecht ist ein wichtiges Thema für mich persönlich. Ich arbeite im Tonstudio, bin mit einem Songwriter verheiratet und schreibe selbst Songs. Ich habe schon einiges gesammelt und werde einen langen ausführlichen Blogspot über das Urheberrecht schreiben, aber jetzt interessiert mich etwas anderes: Wie kommen die Menschen dazu, die Musik und die Künstler zu verachten? In den Foren gibt es viele (meistens sind das Hobbykünstler), die sagen: „Geht doch arbeiten, nervt uns nicht und verdient euer Brot mit etwas anderem, Kunst, Musik, Schreiben könntet ihr auch nach der Arbeit machen!“ Der Amtsblogger Sascha Lobo betont, dass es beim Urheberrecht nur um das Verhältnis zu den Künstlern geht.
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