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Fusion Sony-BMG kostet 370 Mio. Euro

Bevor die Fusion von BMG und Sony Music die erhofften Einsparungen für Bertelsmann und Sony erbringt, werden die beiden Mutterkonzerne noch zwei Jahre lang Barmittel zuführen müssen. Bertelsmanns Finanzchef Siegfried Luther rechnet damit, dass sein Konzern maximal 200 Mio. Euro an Stütze aufbringen muss.

Bevor die Fusion von BMG und Sony Music die erhofften Einsparungen von 300 bis 350 Mio. Euro für Bertelsmann AG und Sony erbringt, werden die beiden Mutterkonzerne noch zwei Jahre lang Barmittel zuführen müssen. Bertelsmanns Finanzchef Dr. Siegfried Luther rechnet damit, dass sein Konzern in dieser Zeit maximal 200 Mio. Euro an Stütze aufbringen muss. „Die Umstrukturierungskosten könnten bis zu 370 Mio. Euro betragen“, erklärte Luther im Rahmen einer Analystenkonferenz. Diese Summe sei jedoch nur eine grobe Schätzung, die sich im Laufe des Zusammenwachsens der beiden Unternehmen verändern könne. Zuvor hatte Bertelsmann am 8. September seine Halbjahresbilanz veröffentlicht, die klar machte, dass BMG mit deutlichen Zuwächsen in die Ehe mit Sony Music geht. Umsätze in Höhe von 1,2 Mrd. Euro bedeuten ein Plus von 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Noch bedeutsamer: Das operative Ebit liegt nun wieder mit 74 Mio. Euro in der Gewinnzone, nachdem BMG vor einem Jahr noch einen Halbjahresverlust von 135 Mio. Euro ausweisen musste.

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