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Fusion der britischen Verwertungsgesellschaften abgeschlossen

Die drei größten Verwertungsgesellschaften für Aufführungsrechte in Großbritannien haben nach rund einem Jahr Planung ihren Zusammenschluss vollzogen. Auf der Midem feierten PPL, PAMRA und AURA die Fusion als Meilenstein für die Künstler.

Die drei größten Verwertungsgesellschaften für Aufführungsrechte in Großbritannien haben nach rund einem Jahr intensiver Planung ihren Zusammenschluss vollzogen. Auf der Midem feierten PPL (Phonographic Performance Limited), PAMRA (Performing Artists‘ Medie Richts Association) und AURA (Association of United Recording Artists) die Fusion als Meilenstein für die Künstler.

Seit fünf Jahren arbeiteten die drei Societies an einer Annäherung und im Frühjahr 2006 fasste man den Entschluss zur Fusion. Gerald Newson, einer der Vorstände der neuen PPL, erklärte: „Das Ergebnis dieses Mergers ist eine modernisierte Organisation, die effizienter und mit größerem politischem Gewicht dafür sorgen wird, dass alle unsere Mitgliedskünstler aufgrund verbesserter Abrechnungssysteme ein größeres Einkommen haben werden.“

Dem PPL-Vorsitzenden Frank Nevrkla ging es bei dem Zusammenschluss vor allem immer um die Freigabe von überseeischen Millionengeldern, die seinen Künstlern zwar zustehen, aber nie ausbezahlt wurden. Zum ersten Mal seien nun Struktur und Einfluss gegeben, an diese Beträge zu gelangen. Zu diesem Zweck wurden erst kürzlich wieder neue Gegenseitigkeitsverträge mit Schwestergesellschaften im Ausland geschlossen.

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