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Fusion britischer Verwertungsgesellschaften kommt in Fahrt

Die geplante Fusion der drei größten britischen Verwertungsgesellschaften schreitet voran: Neben einem gemeinsamen Fahrplan wurden nun auch bereits neue Führungskräfte präsentiert.

Die geplante Fusion der drei größten britischen Verwertungsgesellschaften für Ausführungsrechte schreitet voran.

Die Phonographic Performance Limited (PPL), die Performing Artists‘ Media Rights Association (PAMRA) und die Association of United Recording Artists (AURA) haben einen Fahrplan zur Fusion zu einer einzelnen Gesellschaft präsentiert. In diesem wird dargestellt, dass im Zuge des Zusammenschlusses die AURA und die PAMRA die Vollmachten über ihre 18.000 Künstler an die bisher 40.000 Künstler schwere PPL übertragen.

Die bereits seit 1934 bestehende PPL hat auch bereits neue Führungskräfte vorgestellt. So soll Keith Harris zusätzlich zu seinen Aufgaben als Chairman des britischen Musikbranchenetzwerks „MusikTank“ als Director of Performer Affairs die Position an der Schnittstelle zwischen den Künstlern und der PPL besetzen. Ebenfalls neu im Team ist Sue Carty als Director of Member and Performer Services. Beide berichten direkt an den CEO von PPL, Fran Nevrkla.

Die britische Wettbewerbsbehörde OFT hat eine mögliche Fusion bereits im Mai diesen Jahres geprüft und freigegeben.

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