Nach der von Ken Berry als CEO und Chairman von EMI Recorded Music durch den früheren PolyGram-Chef Alain Levy, spekulieren Medien und Branche über Hintergründe des Führungswechsels. Allgemein wird davon ausgegangen, dass Berry mit seinem Ausscheiden für den in letzter Zeit der Plattenfirma zur Verantwortung gezogen wird. Insider berichten von einer Abfindung in Höhe von fünf Millionen Pfund. Während sein jährliches Salär bei EMI drei Millionen Pfund betrug, soll sein Nachfolger Levy mit einem Drittel der Summe relativ wenig für seine Position verdienen. Ergebnisabhängige Unternehmensbeteiligungen könnten Levys Einkommen in den nächsten drei Jahren aber auf bis zu 35 Millionen Pfund ansteigen lassen. Einige Branchenbeobachter kritisieren allerdings, dass Levy, seitdem er 1998 PolyGram verließ, keine Erfolge mehr vorweisen konnte. In dieser Zeit fungierte er als Leiter der in Konkurs gegangenen Firmen Boxman.com und The Digital Broadcasting Company. Darüber hinaus habe EMI-Chairman Eric Nicoli unter dem Druck der Shareholder Berry zum alleinigen Sündenbock für Managementfehler gemacht. Es wird bereits spekuliert, dass Levy bei nachweisbaren Erfolgen auch die Nachfolge des bei Anlegern ebenfalls in der Kritik stehenden Nicoli antreten könnte.
Fünf Millionen Pfund Abfindung für Ken Berry
Nach der Ablösung von Ken Berry als CEO und Chairman von EMI Recorded Music durch den früheren PolyGram-Chef Alain Levy, spekulieren Medien und Branche über Hintergründe des Führungswechsels.





