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Freispruch für Baidu

Rückschlag für die westliche Tonträgerbranche: Ein Gericht in Peking hat die Suchmaschine Baidu freigesprochen. Die IFPI hatte im Namen ihrer vier größten Mitglieder wegen Urheberrechtsverletzungen geklagt.

Rückschlag für die westliche Tonträgerbranche: Ein Gericht in Peking hat die Suchmaschine Baidu freigesprochen. Die IFPI hatte im Namen ihrer vier größten Mitglieder wegen Urheberrechtsverletzungen geklagt.

Die größte Suchmaschine Chinas und gleichzeitig das Portal mit dem viertgrößten Traffic weltweit führt zu Links mit nicht lizenzierten Songs aus dem Repertoire der Majors, hatten die Kläger argumentiert.

Dabei verweisen die Suchergebnisse nicht nur auf Websites, die unlizenzierte Inhalte hosten, sondern per Deep Link direkt auf die illegalen Dateien. Auf diese Weise lassen sich z.B. auch Songfiles der Beatles aufspüren. Zudem lassen sich auch Klingeltöne finden, für die keine Lizenzen erteilt wurden.

Der Erste Intermediate Court von Peking sprach Baidu jedoch von den Vorwürfen der Musikbranche frei. Die IFPI will allerdings umgehend Berufung gegen das Urteil einlegen. „Ich bin über dieses unerklärliche Urteil erstaunt“, erklärte Chairman John Kennedy.

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