Die französichen Künstlerorganisationen Adami und Spedidam plädierten am 17. Juni in Paris auf einer Konferenz zum Thema „P2P: Ein anderes Businessmodell“ für eine Zusammenarbeit mit P2P-Anbietern auf legaler Basis. Illegales Filesharing sei außer Kontrolle und eine unabänderliche Tatsache, hieß es in einem gemeinsamen Statement der beiden Verbände. Deshalb gelte es, neue Lösungen für die Musikindustrie zu finden. Die beteiligten Organisationen entwarfen dazu ein Modell, dass den Traffic über die verschiedenen Internet-Provider besteuert. Die damit generierten kollektiven Einnahmen sollten dann paritätisch auf die Rechteinhaber verteilt werden. Laurent Petitgirard, Chef der französischen Urheberrechtsgesellschaft Sacem, Jérôme Roger, Director der französischen Independant-Label-Union UPFI, und Stanislas Hinzy, Chef von OD2 Frankreich, sprachen sich jedoch gegen ein solches Modell aus. Sie setzen statt dessen weiterhin auf legale Downloadshops in einem möglichst piratenfreien Umfeld.
Franzosen wollen P2P legalisieren
Die französichen Künstlerorganisationen Adami und Spedidam plädierten am 17. Juni in Paris auf einer Konferenz zum Thema „P2P: Ein anderes Businessmodell“ für eine Zusammenarbeit mit P2P-Anbietern auf legaler Basis.





