Recorded & Publishing

Französischer Markt verliert neun Prozent

Die Mitglieder des französischen Branchenverbands Snep verzeichnen nach dem ersten Halbjahr 2003 ein Umsatzminus von neuen Prozent und ein Absatzminus von sechs Prozent. Allein bei den Musikvideos konnte der französische Markt zulegen.

Die Mitglieder des französischen Branchenverbands Snep verzeichnen nach dem ersten Halbjahr 2003 bei Umsätzen von 524,7 Mio. Euro ein Minus von neuen Prozent. Nach ausgelieferten Stückzahlen schlägt bei 73 Mio. Exemplaren ein Minus von sechs Prozent zu Buche. Im Vorjahreszeitraum lieferte die französische Musikbranche bei Umsätzen von 577 Mio. Euro noch 78 Mio. Exemplare an den Handel aus. Im ersten Halbjahr 2003 verzeichneten CD-Alben ein Minus von 10,3 Prozent nach Umsätzen und von 5,5 Prozent nach Wert. Die Zahl der ausgelieferten CD-Alben sank von 55,5 Mio. Stück auf 52,4 Mio., die Umsätze gingen von 481,7 Mio. Euro auf 431,8 Mio. zurück. 80 Prozent aller Umsätze entfielen auf frankophones Repertoire, 14 Prozent auf internationale Titel und sechs Prozent auf Klassiker. Das Singles-Format brach in beiden Fällen um rund 17,5 Prozent auf 16,5 Mio. Euro bei 55,7 Mio. Exemplaren ein. Zuwächse verzeichnete der französische Markt, der der derzeitigen Krise im Musikgeschäft noch bis Ende 2002 trotzen konnte, nur noch bei Musikvideos: Hier legten die Snep-Mitglieder nach Umsätzen um 60,8 Prozent auf 28,4 Mio. Euro und um 77,5 Prozent auf 2,3 Mio. Stück bei den ausgelieferten Exemplaren zu. Der DVD-Anteil lag dabei bei 94 Prozent aller verkauften Musikvideos.

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