Recorded & Publishing

Frankreich feiert musikalische Exporterfolge

Der französische EMI-Künstler David Guetta schiebt sich diese Woche auf den ersten Platz der MusikWoche Top 100 Longplay. Aber auch Acts wie Phoenix oder Zaz schmücken die Erfolgsbilanz. Möglich macht das neben der Arbeit der Plattenfirmen auch das französische Exportengagement.

“Seit 1994 unterstützen wir als bureauexport in Deutschland jedes Jahr zahlreiche in Frankreich unter Vertrag stehende und produzierte Künstler und die dahinter stehenden Firmen bei ihren ersten Schritten auf dem deutschen Markt, und das in permanenter Synergie mit dem Institut Français“, berichtet Daniel Winkel als künstlerischer Leiter des französischen Musikexportbüros in Berlin. Die Unterstützung kann dabei finanziell, logistisch oder beratend erfolgen. „Diese von öffentlichen und privaten Geldgebern getragene, einzigartige strategische und finanzielle Unterstützung französischer Musikunternehmen im Ausland zahlt sich aus“, sagt Winkel: Allein 2009 erzielten Labels und Produzenten mit französischem Repertoire weltweit Umsätze in Höhe von 45,2 Millionen Euro, weitere 77,7 Millionen Euro flossen über Lizenzen und Tantiemen für Autorenrechte. Deutschland sei dabei mit Umsätzen von 6,78 Millionen Euro und Tantiemen von 13,4 Millionen Euro der Hauptabsatzmarkt für französische Firmen.

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