Der mit 15.000 Euro dotierte Frankfurter Musikpreis geht in diesem Jahr an Udo Lindenberg. Das Kuratorium Stiftung Frankfurter Musikpreis ehrt damit den einflussreichen Sänger und Songwriter für seine Verdienste in Musik und Gesellschaft. Der Preis, den Lindenberg am Vorabend der Eröffnung der Frankfurter Musikmesse am 30. März im Frankfürter Römer-Saal entgegenimmt, wird vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumenten-Hersteller und der Messe Frankfurt gestiftet. „Es wird Zeit, Udo Lindenberg für sein musikalisches Werk und sein weit in die Gesellschaft ragendes Wirken auszuzeichnen. Er hat in den zurückliegenden 30 Jahren seiner Musik-Karriere als Rock’n Roller und Band-Leader des Panikorchesters die deutsche Musikkultur erheblich beeinflusst“, erklärt Cordelia von Gymnich, Bereichsleiterin bei der Messe Frankfurt und Mitglied des Preis-Kuratoriums. Lindenbergs deutschsprachige Musik habe vielen Künstlern die Anregung und den Mut gegeben, in ihrer Muttersprache zu texten, zu singen und aufzutreten, heißt es in einer Pressemitteilung der Messe. „Ohne ihn, seine musikalische Inszenierung und unkonventionelle Kommentierung von Mitmenschlichkeit und Zeitgeist in politisch wie gesellschaftlich kalten Zeiten wären die Neue Deutsche Welle der 80er Jahre und die Erfolge deutscher Bands und Rockmusiker wie etwa Die Ärzte, Fettes Brot, Westernhagen oder Herbert Grönemeyer nicht denkbar“, lobt von Gymnich. Der Frankfurter Musikpreis, der 1980 ins Leben gerufen wurde, ehrt im jährlichen Wechsel Preisträger aus der Klassik und Rock/Pop/Jazz. In der Vergangenheit erhielten ihn u.a. Albert Mangelsdorff, Chick Corea, Georg Solti, Wolfgang Niedecken, Peter Herbolzheimer und Klaus Doldinger.
Frankfurter Musikpreis geht an Udo Lindenberg
Der mit 15.000 Euro dotierte Frankfurter Musikpreis geht in diesem Jahr an Udo Lindenberg.






