Mit der Namensänderung geht bei Joan Records ein Wachstum des Portfolios einher: „Wir bekommen außer den bereits erfolgreich etablierten Sparten Tonträger und Kids nun auch noch die Buchsparte hinzu, und ab Herbst verstärkt den Bereich Homevideo“, erklärt Rike Everding, Geschäftsführerin der deutschen Niederlassung von Joan Records im Gespräch mit MusikWoche. Und es geht weiter: „Im ersten Halbjahr 2006 starten wir die Software- und Games-Sparte mit Veröffentlichungen aus dem Bereich Lernsoftware und in Zusammenarbeit mit unserem Label company of kids.“ Dabei bleibe das Tonträgergeschäft rund um Joan Records als Gründungskeimzelle der in den Niederlanden ansässigen Foreign-Media-Holding aber „nach wie vor das wichtigste Standbein des Unternehmens und trägt rund 50 Prozent zu unseren Firmenumsätzen bei.“
Die Geschäftsentwicklung verlaufe zudem durchweg positiv: Im vergangenen Jahr verbuchte das Unternehmen „prozentual ein zweistelliges Umsatzplus“. Um den Anforderungen auch auf personeller Seite gewachsen zu sein, will Everding ihr Team zunächst auf Vertriebsseite ausbauen: „Ab Anfang September holen wir mit Wolfgang Heinzelmann einen erfahrenen Vertriebsleiter an Bord, der auch bereits für Firmen wie Warner oder Koch tätig war“, bestätigt Everding. „Wir müssen aber auch Produktmanagement und Marketing ausbauen.“
Hier liefen bereits erste Gespräche für „mindestens vier neue Mitarbeiter inklusive Vertriebsleiter“. Denn im Musikgeschäft soll ab Anfang September das Label Joan Music die Erfolge mit Brilliant Classics im Repertoirebereich Schlager und Volksmusik wiederholen: Zunächst soll dann die Box „Top 101 der Volksmusik“ mit sechs CDs zum empfohlenen Einführungspreis von 29 Euro erscheinen.






