Gordon Montgomery, der Gründer und bis vor wenigen Wochen Chairman der insolventen britischen Einzelhandelskette Fopp, plant offenbar die Rückkehr ins Geschäft. Medienberichten zufolge will Montgomery einen Teil der Insolvenzmasse aufkaufen.
Offiziell gibt es dazu noch keine Bestätigung, doch Insider aus Montgomerys Umfeld verrieten „Scotland on Sunday“, dass der Fopp-Macher weiterhin an die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells glaube. Montgomery versuche im Moment die Finanzierung für die Ablösung einiger Fopp-Filialen aus der Konkursmasse auf die Beine zu stellen, hieß es. Von den 81 Niederlassungen seien nach Angaben von ehemaligen Mitarbeitern mindestens 25 bis 30 sehr profitabel gewesen. Dennoch musste die Kette Ende Juni mit einem Schuldenstand von rund 20 Millionen Pfund Zahlungsunfähigkeit anmelden.
In Zwischenzeit wurden 700 der einst 800 Angestellten entlassen. Die Insolvenzverwalter von Ernst & Young suchen noch nach Kaufinteressenten für die Reste von Fopp. Eine E&Y-Sprecherin erklärte inzwischen, es hätten sich diverse Interessenten für einzelne Geschäfte gemeldet. Von den Plänen Montgomerys wusste sie nichts.





