Fabio Baechtold leitet seit 2007 bereits die Geschicke des Berner Jazzveranstalters BeJazz und zeichnet seit 2017 das Festival Suisse Diagonals Jazz. Zudem war Baechtold acht Jahre lang Mitglied der Musikkommission der Stadt Bern, in der er auch das Präsidium übernahm.
Ab Juli 2026 übernimmt er einen neuen Job: Der erfahrene Musikmanager übernimmt den Direktorposten bei der Fondation Suisa. Die Stelle bei der Stiftung der Schweizer Verwertungsgesellschaft wird vakant, da Urs Schnell, der seit 2008 das Amt des Direktors innehatte, Ende September in Pension geht.
„Urs Schnell hat die Fondation SUISA über viele Jahre entscheidend geprägt und die tiefgreifenden Veränderungen in der Kulturwelt mit Erfolg und Einfallsreichtum gemeistert. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, erklärt Zeno Gabaglio, Präsident des Stiftungsrats.
Fabio Baechtold verbinde derweil ein „breit gefächertes und fundiertes Wissen über die Schweizer Musikszene mit einer ausgeprägten Fähigkeit zum Zuhören und zur präzisen Einschätzung aktueller Entwicklungen“, so Gabaglio weiter. „Mit ihm ist die Fondation Suisa sehr gut aufgestellt, um die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft aktiv anzugehen.“
Der neue Direktor selbst gibt zu Protokoll: „Der Wechsel vom Jazzveranstalter in die Musikförderung eröffnet mir die Möglichkeit, künftig alle Musikgenres zu begleiten. Ich freue mich sehr darauf, diese Aufgabe gemeinsam mit dem Team anzugehen. Mein Anspruch ist es, die Bedürfnisse der Szene und der Musikschaffenden konsequent ins Zentrum zu stellen.“






