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Folgt nun der zweite große Musik-Merger?

Nach der gestrigen Fusionsankündigung von BMG und Sony Music könnte laut Presseberichten auch eine entsprechende Einigung zwischen der EMI Group und Warner Music bevorstehen.

Nach der gestrigen Fusionsankündigung von BMG und Sony Music könnte laut Presseberichten auch eine entsprechende Einigung zwischen der EMI Group und Warner Music kurz bevorstehen. So verweilte EMI-Chairman & CEO Alain Levy am Donnerstag zu Gesprächen in der Time-Warner-Zentrale in New York. Wie aus Insiderkreisen in London verlautete, ist die Zuversicht bei den EMI-Verantwortlichen groß, den Deal bald in trockene Tücher zu bringen. Erst am Mittwoch erhielt die EMI Group von einem Bankenkonsortium die Zusage für notwendige Kredite zum Kauf von Warner Music. Damit scheint auch klar, dass die Engländer in einem fusionierten Unternehmen die Kontrollmehrheit übernehmen. Unklar ist hingegen das Verhalten der Kartellbehörden. Da Branchenkenner davon ausgehen, dass die Wettbewerbshüter nur einen der beiden Zusammenschlüsse genehmigen, liegt der zeitliche Vorteil klar bei Sony BMG.

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