EMI Music hat einen neuen Chef für die amerikanische Zweigstelle von Virgin verpflichtet. Was seit Wochen als Gerücht durch die US-Fachwelt geistert, dürfte in den kommenden Tagen offiziell werden: Jason Flom soll nach 26 Jahren bei Warner Music nun versuchen, das seit langem kränkelnde Label wieder auf Vordermann zu bringen. Bereits ab dem 24. Oktober soll Flom den Posten eines Chairman & CEO bei Virgin Records USA übernehmen. Erst am 18. Oktober war der bisherige Virgin-Chef Matt Serletic freigestellt worden.
Offiziell äußert sich EMI noch nicht zu Flom, doch angeblich ist die Berufung nur noch Formsache. Für Serletic wurde die Luft zuletzt immer dünner, nachdem nicht einmal die vielversprechendsten Veröffentlichungen die schwache Verkaufsbilanz der Firma aufbessern konnten. Derzeit hat Virgin mit „Demon Days“ von Gorillaz nur ein einziges Album in den Top 50 (auf Platz 29), der vermeintliche Topseller – „A Bigger Bang“ von den Rolling Stones – erweist sich bislang als veritabler Flop. Aktuell auf Rang 69 hat die Platte nach fünf Wochen noch nicht einmal 300.000 Einheiten verkauft.





