Michael Jackson droht neuer Ärger: Die Finanzberater der Prescient Acquisition Group haben bei einem Bezirksgericht in Manhattan Klage gegen den Popstar erhoben. Angeblich soll Jackson dem Unternehmen noch 48 Mio. Dollar schulden. Dafür hätte sich Prescient zuletzt um Kredite Jacksons in Höhe von 265 Mio. Dollar gekümmert, die dieser im Zusammenhang mit seinem Engagement bei Sony/ATV benötigte, heißt es laut Medienberichten. Bereits im Mai hatte die Bank of America, der der Sänger angeblich 270 Mio. Dollar schuldete, ihre Forderungen gegen Jackson an den Hedge Fonds der Fortress Investment Group, verkauft. Als Sicherheiten für diese Kredite hatte Jackson bereits im Jahr 2001 seinen 50-prozentigen Anteil an Sony/ATV samt den dort verwalteten Rechten an vielen Beatles-Songs sowie seinen eigenen Verlag MiJac hinterlegt.
Jackson hatte den gesamten Beatles-Katalog 1985 von der Firma ATV für 48 Mio. Dollar erworben, die wiederum Northern Songs, den eigenen Verlag der Beatles, bereits 1969 aufgekauft hatte. 1995 verkaufte Jackson dann die Hälfte des Verlages an Sony, woraus das Konglomerat Sony/ATV entstand. Jacksons jetziger Anteil belaufe sich mittlerweile auf einen Wert von 500 Mio. Dollar.





