In den USA versuchen einige Musikdienste die Vorzüge einer P2P-Tauschbörse auf legalem Wege in ihre Angebote zu integrieren. So bietet die Start-Up-Firma Mercora einen Online-Musikservice, bei dem die Nutzer auf die Musik von den Festplatten anderer Nutzer zugreifen können. Die Stücke können beliebig oft angehört, allerdings nicht – wie bei den illegalen Tauschbörsen – heruntergeladen oder abgespeichert werden. Firmengründer Srivats Sampath, erklärt, der Hauptgrund, warum Musikfreunde P2P-Netze nutzten, sei die Möglichkeit ohne irgendwelche Beschränkungen Musik zu entdecken. Ein ähnliches, an P2P angelehntes Feature will auch MusicMatch in seinen Download-Shop einbauen: Abonnenten des Dienstes sollen künftig auch ihren Freunden Zugriff auf ihre bei MusicMatch heruntergeladenen Musikdateien gewähren können. Diese können die Tracks dann allerdings nur drei Mal anhören – wer die Musik permanent im Netzwerk teilen will, muss ebenfalls ein MusicMatch-Abo erwerben.
Filesharing ohne Rechtsverletzung
In den USA versuchen einige Musikdienste die Vorzüge einer P2P-Tauschbörse auf legalem Wege in ihre Angebote zu integrieren.





