Der österreichische Konzertveranstalter und Manager Herbert Fechter hat eine Gegenklage eingereicht, mit der er die von den Jungen Tenören angestrebte Vertragsauflösung von einem deutschen Gerichten prüfen lassen will. Im Gespräch mit musikwoche berichtet Fechter, dass die Vokalformation den aktuell gültigen Vertrag, den Fechter mit den Tenören für eine Laufzeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 geschlossen habe, wegen „mangelnden Vertrauens“ einseitig aufgekündigt hätte. Dies will Fechter nicht hinnehmen. „Das wird ein richtungsweisendes Urteil für die gesamte Branche“, erklärt Fechter, da die Begründung zur Vertragsauflöung, mangelndes Vertrauen, eine neue Situation im Vertragsrecht schaffen würde. Er betont zudem, dass die Vorwürfe der Gegenseite, die ihn der Steuerhinterziehung bezichtigen würden, aus einem bereits seit 18 Jahren andauerndem Verfahren mit Rainhard Fendrich herrührten, dessen Manager Fechter in der Vergangenheit war. „Dies steht in keinem ursächlichen Zusammenhang mit den aktuellen Vertragsstreitigkeiten“, so Fechter.
Fechter klagt auf Vertragserfüllung der Jungen Tenöre
Der österreichische Konzertveranstalter und Manager Herbert Fechter hat eine Gegenklage eingereicht, mit der er die von den Jungen Tenören angestrebte Vertragsauflösung von einem deutschen Gerichten prüfen lassen will.





