Recorded & Publishing

Faxon erteilt Verkaufsgerüchten eine Absage

Als frisch gekürter Firmenchef versucht Roger Faxon, den britischen Musikmajor EMI Music in ruhigeres Fahrwasser zu bugsieren: Ein Merger mit Warner Music sei ebenso wenig geplant wie Lizenzdeals für Nordamerika. Künftig solle EMI wieder als Garant für den Erfolg seiner Künstler stehen.

Als frisch gekürter Firmenchef versucht Roger C. Faxon, den britischen Musikmajor EMI und dessen Plattenfirmenarm EMI Music in ruhigeres Fahrwasser zu bugsieren: Ein Merger mit Warner Music sei ebenso wenig geplant wie Lizenzdeals für Nordamerika, sagte Faxon im Gespräch mit dem US-Branchenmagazin „Billboard“: „Ich konzentriere mich darauf, die Geschäfte hier voranzutreiben“, erteilte der vor gerade einmal drei Wochen zum Konzernchef von EMI aufgestiegen Faxon. Es sei auch zu seiner Zeit als Leiter der Verlagssparte nie sein Ziel gewesen, einzelne Rechtekataloge zu veräußern. Zwar habe es im ersten Quartal des laufenden Jahres Gespräche über mögliche Partnerschaften auf dem US-Markt gegeben, sagt Faxon, ohne allerdings Universal Music oder Sony Music als potenzielle Partner bestätigen zu wollen.

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