Recorded & Publishing

Fast ein Viertel der Deutschen zahlt für seine Songfiles

Die Bereitschaft der deutschen Internetnutzer steigt, für Musikdateien zu bezahlen. Die aktuelle W3B-Studie der Marktforscher von Fittkau & Maaß zeigt zudem eine hohe Affinität der deutschen Onliner zum digitalen Musikgenuss.

Die Bereitschaft der deutschen Internetnutzer steigt, für Musikdateien zu bezahlen. Die aktuelle Studie der Marktforscher von Fittkau & Maaß, „WWW-Benutzeranalyse W3B“, zeigt zudem eine hohe Affinität der deutschen Onliner zum digitalen Musikgenuss. Von den 111.131 befragten Personen gaben im Oktober und November 22 Prozent an, sie nutzten Musik häufig in Form einer Datei. Weitere 23 Prozent tun dies zumindest gelegentlich. Rund 80 Prozent der Befragten fertigen diese Songfiles aus dem eigenen CD-Bestand an, 45 Prozent leihen bei Freunden und Bekannten CDs zum Rippen aus.

Zudem geben knapp 36 Prozent der deutschen Internetnutzer zu, sich bei den zumeist illegalen kostenlosen Downloadquellen zu bedienen. Über 22 Prozent zahlen für ihre Downloads. Das prinzipielle Interesse an Bezahlangeboten ist in den letzten Jahren allerdings gestiegen. Waren es im Herbst 2002 erst 19 Prozent, die sich vorstellen konnten, für Downloads Geld hinzublättern, so sind es zwei Jahre später schon über 27 Prozent. Die deutschen Digitalmusikfans setzen dabei zur Verwaltung ihrer Songfiles mehrheitlich auf den Windows Media Player (58,4 Prozent) gefolgt vom Winamp-Player (41,7 Prozent) und dem RealPlayer (34,8 Prozent). Die zum Einkaufen im iTunes Music Store nötige Software iTunes favorisieren nur 10,1 Prozent der deutschen Internetnutzer.