Seit Monaten galt die offizielle Bekanntgabe diese Personalie nur noch als Formsache. Nun steht fest: Ron Fair ist der neue Chairman von Geffen Records. Er übernimmt diese Rolle zusätzlich zu seinen Aufgaben als Chef von A&M Records. Damit beaufsichtigt Fair nun zwei Labels der Universal-Repertoiredivision Interscope Geffen A&M (IGA).
Der 50-Jährige fungiert seit 2001 bereits als President von A&M und war in dieser Funktion u.a. an den Erfolgen von Acts wie Black Eyed Peas, Sheryl Crow, Pussycat Dolls oder Keyshia Cole beteiligt. Künftig wird er zusätzlich mit Snow Patrol, Common, Snoop Dogg, Mary J. Blige oder Enrique Iglesias zu tun bekommen.
Im Prinzip führt Fair neben A&M schon seit März das IGA-Schwesterlabel Geffen, nachdem Jordan Schur seinen Posten als Co-President von Geffen geräumt hatte. Schur leitete die Firma gemeinsam mit Polly Anthony, deren künftige Rolle bei Geffen noch unklar ist. Fair berichtet in seiner neuen Rolle an den IGA-Chairman Jimmy Iovine, der betonte, dass es vor allem Fairs berufliche Vergangenheit im Kreativbereich ist, die ihn für den Job qualifiziere. Der Sohn eines Opernstars war während seiner 25 Jahre im Musikgeschäft als Produzent, Arrangeur, Musiker und Aufnahmetechniker aktiv, bevor er in den 80er-Jahren als A&R-Mann bei RCA anheuerte. Danach war Fair u.a. für Chrysalis und Island in Großbritannien sowie später für EMI und RCA in den USA tätig.





