Der schwedische Musikexport verlor im Jahr 2000 an Dynamik: Die Exportvereinigung der schwedischen Musikindustrie und der nationalen Urheberrechtsgesellschaften, Export Music Sweden (ExMS), erwirtschaftete laut einer aktuellen Studie bei Umsätzen von 4,5 Milliarden Kronen – umgerechnet rund 930 Millionen Mark – ein Plus von fünf Prozent. Im Jahr 1999 erzielte ExMS bei Umsätzen von 4,3 Milliarden Kronen Zuwächse von 24 Prozent – nach Wechselkursen vom Dezember 2000 noch rund 970 Millionen Mark. Zum aktuellen Wert steuerte der Warenexport von CDs, Produktionsmaschinen und Auftragspressungen als umsatzstärkster Bereich rund 2,9 Milliarden Kronen bei; ein Minus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stiegen allerdings die Einnahmen aus Urheberrechten um 28 Prozent auf knapp eine Milliarde Kronen. Roland Sandberg, Vorstandsvorsitzender ExMS, erkennt in den schwächeren Zuwächsen ein Alarmzeichen: Um die schwedische Musikbranche auch künftig international zu fördern, fordert er eine stärkere Unterstützung des Staates ein.
ExMS wächst langsamer
Der schwedische Musikexport verlor im vergangenen Jahr an Dynamik.






