Schon im November 2011 stellte Kerstin Jorna als stellvertretende Kabinettschefin von Binnenmarktkommissar Michel Barnier beim GEMA-Abend in Brüssel einen Legislativvorschlag zur kollektiven Rechtewahrnehmung für das Frühjahr 2012 in Aussicht und forderte die Betroffenen auf, sich am konstruktiven Dialog zu beteiligen. GEMA-Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Heker betonte damals: „Wir sind froh, dass sich Kommissar Barnier dieses für uns so wichtigen Themas mit Engagement widmet. Ohne einen europäischen Vorstoß werden die Urheber auch künftig keinen angemessenen Lohn für die Nutzung ihrer Werke im Internet erwarten können.“
EU plant Maßnahmen auf Europa-Ebene
Die EU-Kommission arbeitet an der Umsetzung eines europäischen Rahmens für die kollektive Rechtewahrnehmung. Einen entsprechenden Vorschlag will sie im Frühjahr 2012 vorlegen. Was es damit auf sich hat und was die Verwertungsgesellschaften dazu sagen, steht am 30. Januar bei der Midem auf dem Programm.





