Die EU-Wettbewerbshüter haben ihre Bedenken gegen die Fusion Sony BMG vorgelegt. Der Bertelsmann-Konzern bestätigte, eine entsprechende Beschwerde erhalten zu haben. Nun sollen die Bedenken der Kommission geprüft werden. Bertelsmann „begrüßt die mit diesem Schritt verbundene Klarheit in der Diskussion“. Man sei zudem „zuversichtlich, auch bei den verbliebenen Punkten darlegen zu können, dass das Fusionsvorhaben den Wettbewerb nicht beeinträchtigt“. Die Einwände der Kommission sollen sich vor allem auf die marktbeherrschende Stellung der Major-Konzerne im Musikgeschäft und mögliche Wettbewerbsnachteile anderer Unternehmen durch vertikale Verknüpfungen in den Häusern Bertelsmann und Sony beziehen. Genauere Angaben zu den Bedenken der EU machte bislang keine der Seiten. Gerüchteweise sollen die Brüsseler Wettbewerbshüter der Fusion insgesamt aber aufgeschlossen gegenüberstehen. Als Termin für eine Entscheidung hat sich die Kommission den 22. Juli gesetzt.
EU legt Einwände vor
Die EU-Wettbewerbshüter haben ihre Bedenken gegen die Fusion Sony BMG vorgelegt. Der Bertelsmann-Konzern bestätigte, eine entsprechende Beschwerde erhalten zu haben.





